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Briefe und Dokumente von Johanna Kinkel
Ulrike Brand
Besthander seit 27.04.2016
Briefe und Dokumente von Johanna Kinkel
Als ich Kind war, sprach meine Großmutter gerne und voller Stolz über meine Urgroßtante, die Komponistin und Revolutionärin Johanna Kinkel.

Der Stolz bezog sich auf das Außergewöhnliche in ihrer Biografie: als komponierende Frau anerkannt und aktive Teilnehmerin der Revolution von 1848 gemeinsam mit ihrem Mann, Gottfried Kinkel, Emanuel Geibel, Carl Schurz und anderen Protagonisten der Zeit. Während ihrer Berliner Jahre befreundet mit Fanny und Felix Mendelssohn, den Brentanos und Arnims. In ihren musiktheoretischen Texten enorm vorausschauend: „er (Chopin (sic!)) rüttelt an der noch geheimnisvoll verschlossenen Pforte der Vierteltöne…“ und in Berlin fällt sie als Rheinländerin auf „mit ihrer funkensprühenden geistigen Lebendigkeit, ihrem unerschöpflichen rheinischen Humor….“

Nun da ich selbst Musikerin bin, Cellistin und was aktuell „composer-performer“ heißt, hätte ich nur zu gerne ein Blatt aus Johanna Kinkels Hand. Die Familie hat seinerzeit alle Dokumente an die Uni-Bibliothek Bonn gegeben, bleibt nur die Hoffnung, irgendwo, in einem Privathaus befände sich vielleicht noch eine kleines Blatt, eine Seite aus einem Brief, eine kleine Zeichnung, eine Notenskizze…
Veröffentlicht: 27.04.2016 | Aktualisiert: 27.04.2016
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