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Jascha Ostholt
Besthander seit 1 Jahr | 1 Suchstory
Polymoog oder andere analoge Synthesizer
Egal ob Techno, House oder der Midi-Pop aus der Warteschlange bei der Krankenkassenhotline, die meiste elektronische Musik hat ihre Wurzeln in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als Klaus Schulze, Manuel Göttsching und co versuchten, Nachkriegsdeutschland eine neue musikalische Identität zu geben.
Als ich etwa 17 Jahre alt war, hatte ich eine Phase, in der ich mich beinahe ausschließlich mit „weird german Synthesizer-Musik“ wie es Mark Reeder in dem Film B-Movie nennt, beschäftigt habe. Das Zeitgefühl, die damalige Szene und vor allem die Instrumente haben für mich dadurch, dass sich das alles vor meiner Geburt abgespielt hat und die musikalischen Folgen in „meiner Zeit“ so enorm spürbar sind, immer noch einen besonderen Reiz.

Ein Highlight unter den Synthesizern ist für mich der Polymoog aus dem Jahre 1975, den sich Klaus Schulze zwischen 77 und 78 zulegte und dessen spacigen Sound der aufmerksame Zuhörer auf seinen folgenden Alben immer wieder erkennt. Die Fähigkeit der unbegrenzten Polyphonie war zu dieser Zeit revolutionär und der Polymoog erfreute sich unter Musikern, trotz des hohen Preises von knapp 5300$ und seiner eingeschränkten Programmierbarkeit einer hohen Popularität. Mir gefällt der Polymoog auch wegen der großen Tastatur, die mich als Klavierspieler mehr inspiriert als die 32 Tasten eines Micromoog oder Korg MS-20. Das wirklich einzigartige an dem Gerät ist für mich aber sein unbeschreiblicher Klang, dem meiner Meinung nach kaum ein anderer Synthesizer nahe kommt.
Schon lange spiele ich mit dem Gedanken, mir einen Polymoog oder einen seiner Konkurrenten zuzulegen. Leider sind die Geräte rar, alt, oft kaputt und trotzdem sehr teuer.

Wenn Sie sich von einem Ihrer analogen Schätze trennen können würde mich also über ein Angebot, das ich mit meinem schmal bemessenen Studentenbudget finanziell irgendwie stemmen kann, sehr freuen.

Danke!
Erstellt vor 1 Jahr | Aktualisiert vor 1 Jahr
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